Im April gab die WIFAG bekannt, dass sie sich bei der laufenden Restrukturierung auf das Service-Geschäftsmodell („Alleingang“) konzentrieren werde. Wie schon früher angekündigt, ist damit ein weiterer Stellenabbau wohl leider unausweichlich. Dieser würde gestaffelt erfolgen. Die ersten Kündigungen wären auf Ende Juni geplant. Damit wird sichergestellt, dass die WIFAG einerseits alle laufenden Verpflichtungen erfüllen und andererseits ihre Ressourcen optimal einsetzen kann. Die gesetzlichen Fristen für die bei solchen Entlassungen nötigen Konsultationen zwingen uns, diese Absicht für den weiteren Personalabbau heute schon bekannt zu geben.
Betroffen wären aus heutiger Sicht ca. 170 Vollzeitstellen, wenn es tatsächlich beim „Alleingang“ bleiben würde. Verwaltungsrat und Geschäftsleitung bemühen sich weiterhin intensiv um Lösungen, mit denen weitere Arbeitsplätze in Bern erhalten werden. Sie sind zuversichtlich, dass entsprechende Entscheide in Kürze bekannt gegeben werden können und möglicherweise sogar das Konsultationsverfahren beeinflussen.
Der Entscheid über die definitive Struktur der neuen WIFAG und über die Zahl der in Bern verbleibenden Arbeitsplätze steht unmittelbar bevor und wird sofort bekannt gegeben werden, sobald für alle Beteiligten eine klare Situation besteht.
Alle Betroffenen erhalten die für die WIFAG übliche Unterstützung. Selbstverständlich wird auch dieser Personalabbau voll vom gültigen Sozialplan erfasst. Das Betriebliche Arbeitsvermittlungszentrum steht den Interessierten weiterhin zur Verfügung.
