Now part of the World Association of Newspapers and News Publishers


Communities



Ringier AG und Axel Springer AG bündeln ihre Aktivitäten in Osteuropa

Wed, 2010-03-24 13:21 — WAN-IFRA

Article ID:
11234

Die Ringier AG und die Axel Springer AG haben Ende März bekanntgegeben, dass sie ihre Aktivitäten in Polen, Tschechien, Ungarn, der Slowakei und Serbien in einem neuen Unternehmen mit Hauptsitz in Zürich zusammenführen, an dem sie je 50 Prozent halten werden.

Das gemeinsame Unternehmen mit einem Umsatz auf Pro-forma-Basis 2009 von rund 414 Millionen Euro und einem EBITDA von 62 Millionen Euro sowie 4800 Mitarbeitern soll voraussichtlich in drei bis fünf Jahren an die Börse gebracht werden.

Axel Springer bringt das Geschäft seiner Tochtergesellschaften in Polen, Tschechien und Ungarn in das Gemeinschaftsunternehmen ein, Ringier das Geschäft in Serbien, der Slowakei, Tschechien und Ungarn. (Foto oben: Mathias Döpfner, links, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG, und Christian Unger, Vorstandsvorsitzender der Ringier AG, nach der Vertragsunterzeichnung.) Damit bauen die beiden Unternehmen ihre starke Position mit mehr als 100 Printtiteln und über 70 Online-Angeboten auf diesen Wachstumsmärkten noch einmal deutlich aus. Zusammen sind sie marktführend bei Boulevardzeitungen, insbesondere mit der Marke „Fakt“ (Axel Springer) und der Produktfamilie „Blick“ (Blesk, Blikk, Blic, Novy Cas...) von Ringier.

Der Verwaltungsrat unter dem Vorsitz von Ralph Büchi, President Axel Springer International, setzt sich paritätisch aus je zwei Vertretern der Ringier AG und der Axel Springer AG zusammen. (Geleitet wird das gemeinsame Unternehmen von Florian Fels (links), 42, derzeit CEO Central Europe der Ringier AG.)

„Beide Unternehmen ergänzen sich sowohl hinsichtlich inhaltlicher Kompetenz als auch strategischem Interesse. Gemeinsam ergreifen sie nun die mit der digitalen Transformation verbundenen Wachstumschancen, die insbesondere den Mitarbeitern von Ringier und Axel Springer in Polen, Tschechien, Ungarn, der Slowakei und Serbien unter der Führung des auch weiterhin verantwortlichen Managements zusätzliche Entwicklungsperspektiven bieten“, so das offizielle Statement.

(Anbei eine Präsentation anlässlich der Pressekonferenz am 24. März 2010)

 

AddThis

Bookmark and Share