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Denys Kissling, Consultant, zum Druckerei-Projekt von Ringier Rumänien
Fri, 2009-06-12 00:00 — WAN-IFRA
- Article ID:
- 8506
Ringier investitiert ins Print-Geschäft. Anfang Juni 2009 wurde die Druckerei in Adligenswil, Schweiz, deren Produktionsausrüstung von Grund auf erneuert wurde, eingeweiht. Doch auch für Rumänien benötigte Ringier neue Druckereiausrüstung.
IFRA: Sie sind für Ringier als Berater bei dem Druckerei-Projekt in Rumänien tätig. Wie ist der derzeitige Projektfortschritt?
Denys Kissling: Das Projekt „neue Druckerei“ von Ringier Rumänien nähert sich seinem Abschluss.
IFRA: Könnten Sie uns ein paar Informationen zu Inhalt und Umfang des Projektes geben?
Denys Kissling: Ringier Rumänien veröffentlicht zwei Tageszeitungen: Evenimentul Zilei und Libertatea, die an sieben Tagen der Woche erscheinen. Eine Zeitung wurde in unserer alten Druckerei gedruckt und die zweite bei einem Lohndrucker. Da letzter über begrenzte Kapazitäten verfügt (maximal 16 Seiten in doppelte Produktion) und nicht bereit war, die erforderlichen Investitionen zu tätigen, beschloss Ringier, eine neue Druckerei zu bauen.
Um Zeit zu sparen und weil das passende Grundstück kaum zu finden war, entschied sich Ringier für eine Standardhalle mit den Maßen (72 m x 90 m x 10 m). Da die Hallenhöhe auf 10 Meter begrenzt war, wurde eine Maschine in Parterre-Ausführung gewählt.
Bestellt wurde eine Wifag OF370S-Druckmaschine mit vier Drucktürmen und zwei Falzapparaten. Ferag lieferte zwei Versandraumlinien mit zwei Einstecktrommeln RSD-C-VAR. Zwei Kodak CTP News Generation mit einer Produktionskapazität je Linie von 200 Druckplatten pro Stunde ergänzen die Anlage.
Baubeginn war im Juli 2008. Am 16. Mai 2009 wurden beide Tageszeitungen in der neue Druckerei gedruckt. Die Druckauflage liegt bei 350.000 Exemplaren.
