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Interview mit Gordon Crovitz über die neue US-Ausgabe des Wall Street Journal
Wed, 2007-01-10 00:00 — WAN-IFRA
- Article ID:
- 3348

Am 2. Januar lancierte das Wall Street Journal seine US-
zeitungs
Gordon Crovitz: Das neue WSJ soll die Art und Weise widerspiegeln, wie die Leser heute Nachrichten konsumieren, von denen viele ihre Informationen aus verschiedensten Quellen, auch online, beziehen.
Dieses Redesign stellt eine Form dar, Zeitungen in einem neuen Zeitalter zu überdenken. Die Printzeitung erhält dabei mehr Relevanz als je zuvor und den Lesern wird es leichter gemacht, sich mehr Infos in kürzerer Zeit zu beschaffen.
Zu einigen der neuen Merkmale des Journals zählen mehr vorausschauende Artikel, praktische Übersichtsboxen sowie einfach zu findende Infografiken, damit die Leser in weniger Zeit mehr Informationen erhalten.
Das neue Format ist praktischer, doch der Inhalt hat die gewohnte Qualität, die die Leser vom WSJ erwarten.
Der wichtigste Aspekt ist, dass sich das WSJ nun stärker darauf konzentriert, welche Bedeutung die Nachricht hat und weniger darauf, was gestern so alles passiert ist. (...) Durch die Umstellung auf ein eher standardmäßiges Format kann das WSJ nun an mehr Standorten gedruckt werden.
zt: Wie lange befanden sich diese Änderungen in Arbeit und wie viele Vorbereitungen und Schulungen waren notwendig für ihre Umsetzung?
G. Crovitz: Wir arbeiteten an diesen Änderungen seit dem Jahr 2005, also flossen rund 14 Monate sorgfältiger Planung und Expertise in dieses Vorhaben.
Es war ein hohes Maß an Koordination zwischen den Nach
zt: Die stärkere Betonung auf Analyse scheint die Erstellung der Zeitung arbeits
G. Crovitz: Rund 50 Prozent der Zeitung besteht nun aus exklu
Es ist wichtig, dass 20 Prozent des Raums in unserer Zeitung weiterhin dafür bestimmt ist, dafür zu sorgen, dass unsere Leser keine wichtigen Nachrichten vom Vortag versäumen, was wir mit neuen Features realisieren.
Unsere Reporter gehören zu den intelligentesten im Geschäft und gehen an Storys vor dem Hintergrund des Gesamt
zt: Bei der Umstellung auf die schmalere Bahnbreite von 48 Zoll erklärten Sie auch, Sie würden den „Briefen an die Redaktion“ mehr Platz widmen, die Kultur
G. Crovitz: Das neue Design lässt den Nachrichten
Das neue Zeitungsformat ist rund 20 Prozent schmaler, doch genauso hoch wie früher:
Heute wird auf 48-
zt: Hat sich Ihr Personalbestand verändert?
G. Crovitz: Unser Personalbestand ist seit dem Redesign un
zt: Ich verstehe, dass diese Änderungen erst vor Kurzem vollzogen wurden, doch haben Sie bisher schon viel Feedback von Lesern und Anzeigenkunden erhalten? Wenn ja, wie war die allgemeine Reaktion?
G. Crovitz: Vor der Implementierung der Änderungen führten wir USA-
Wir gelangten zu der Ansicht, dass unsere Leser das neue Design akzeptieren würden und das frühe Feedback unserer Leser bestätigt dies durchaus.
