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Story-Planungstools: Interview mit Diane Burley, Nstein Technologies
Tue, 2009-01-20 00:00 — WAN-IFRA
- Article ID:
- 7879

Diane Burley ist Medienspezialistin beim Systemanbieter Nstein Technologies, der Multimedia-Content-Management-Lösungen entwickelt und vertreibt.
IFRA: Was erwarten Redaktionsmanager heutzutage von ihren Planungslösungen?
Diane Burley: Sie hoffen, damit mangelndes Personal auszugleichen. Da die Unternehmen versuchen, ihre Betriebskosten zu senken, wird auch in den Redaktionen immer stärker gekürzt. Was die Redaktionen brauchen, sind Tools, die ihnen helfen, mehr mit weniger Leuten zu bewältigen, und für die man kein IT-Fachmann sein muss. Einfachheit – d.h. eine intuitiv und rollenbasiert zu bedienende Oberfläche – ist entscheidend.
Das Grundelement eines jeden Medienunternehmens ist dessen Content. Die Redaktionen suchen darum nach Möglichkeiten, die Kontrolle über diesen Content wieder in die Redaktion zurückzuverlagern – dorthin, wo sie sein sollte.
IFRA: Was macht die Nutzung Ihres Systems so einfach, dass ein außerhalb der Redaktion arbeitender Reporter jederzeit Zugriff auf seine Story, Themenplanung, Aufträge usw. hat und diese aktualisieren kann?
D. Burley: Nsteins WCM (Web Content Management) ist einfach, weil es rollenbasierte Übersichtsdarstellungen (Dashboards) bietet. So erhält man beispielsweise als freier Korrespondent eine sehr vereinfachte Darstellung, die rein für die Eingabe von Artikeln konzipiert ist. Als Redakteur, der für die Erstellung und Bearbeitung von Inhalten zuständig ist, hat man die gleiche Oberfläche für die Story-Erstellung zur Verfügung – aber auch ein kleines Element, das anzeigt, wenn weitere Artikel in der Warte
Da sich WCM überdies problemlos mit TME, Nsteins Text Mining Engine, integrieren lässt, kann der Verfasser einer Story jederzeit die automatisch generierten Tags (Meta
IFRA: Welche Art von Überblick bietet Ihre Lösung Redakteuren und Reportern, die für multimediale Storypakete arbeiten?
D. Burley: Nsteins Produkte ermöglichen Unternehmen, die Barrieren zwischen verschiedenen Content-Arten abzu
IFRA: Inwiefern hat sich die Entwicklung der letzten Monate auf Verlage ausgewirkt, die nach neuen Lösungen suchen, insbesondere unter dem Aspekt, dass viele Redaktionen vor der großen Herausforderung stehen, ihre redak
D. Burley: Möglichkeiten zu erschließen, wie die Redakteure entlastet werden können, ist ein wichtiges Thema – und eine gute Chance für Nstein. Journalisten haben in ihrer Tagesarbeit so viele unterschiedliche Aufgaben zu bewältigen – und sowohl für Print als auch für Online arbeiten zu müssen, hat in vielen Fällen zu einer Verdoppelung des Arbeitsvolumens geführt. Erstens müssen die Mitarbeiter meist die Inhalte zunächst in zwei verschiedenen Redaktionssystemen (für Print und Online) erstellen und dann per „Cut-and-Paste“ in das jeweils andere System übertragen, damit sie dann medienkanal
Nsteins Produkte bieten Lösungen für all diese Probleme: Content, der in einem Redaktionssystem erstellt wird, lässt sich automatisch in Nsteins DAM-System überstellen – wobei die gesamten Formatierungen automatisch entfernt werden. Alle Medieninhalte werden mit semantischen Metadaten versehen – so detailliert wie das Medien
Überdies können Inline Links, die eine sehr wichtige Rolle für die Navigation und die Suchmaschinenoptimierung spielen – sich aber kaum manuell realisieren lassen - nun automatisch erstellt werden.
Dank derartiger Tools kann eine neue Microsite praktisch innerhalb von Tagen erstellt werden – was zuvor Monate gedauert hätte.
Es gibt aber noch einen anderen Aspekt. Bisher haben wir hier nur die Produktivität in der Redaktion betrachtet. Doch das Nstein-System wirkt sich auf alle Bereiche eines Medienunternehmens aus: Marketing, IT und Web-Entwicklung. Wie unsere Kunden berichten, gibt es durch die einfache Bedienung des Systems weniger Anfragen an die IT-Abteilung. Die Marketingleute haben festgestellt, dass man damit kundenspezifische Nachrichten-Alerts erstellen kann – automatisch! Und die Web-Entwickler haben herausgefunden, dass sie angesichts all der ihnen zur Verfügung stehenden Tools nicht mehr darauf warten müssen, bis die IT-Abteilung Zeit findet, ein paar Code
Dies alles geht in unsere ROI-Berechnungen für die Verlage mit ein.
IFRA: Die Preisgestaltung ist derzeit sicherlich eine echte Herausforderung, angesichts der Tatsache, dass die Zeitungen finanziell unter Druck stehen und sich einen zu hohen Preis einfach nicht leisten können. Wie reagieren Sie in dieser schwierigen Situation?
D. Burley: Trotz der wirtschaftlich schwierigen Lage ist Nstein stärker ausgelastet denn je! Dies ist nicht wirklich verwunderlich, denn die Nstein-Lösungen wirken sich positiv sowohl auf den Umsatz als auch auf den Gewinn aus. Wir sind in der Lage, die Einsparungen und den Produktivitätszuwachs genau zu bestimmen, um aufzu
IFRA: Man hört, dass verschiedene Anbieter ihr Geschäft diversifizieren, z.B. indem sie sich stärker dem Zeitschriften
D. Burley: Nstein war schon immer in verschiedenen Bereichen tätig. Unsere Lösung eignet sich für Content-Produzenten
jeder Art, die ihre Inhalte nicht als bloßen Content, sondern als Medienassets sehen. Auch andere Branchen stellen fest, dass sie im Internet eigentlich als Publisher auftreten – ähnlich wie die klassischen Zeitungen und Zeitschriften. Wer jedoch die Informations
IFRA: Inwieweit sind Ihre Planungstools auf die spezielle Zielgruppe der Publisher zugeschnitten, die Sie anspre
D. Burley: Große Verlage sind die wichtigsten Nutzer der Nstein-Lösungen bzw. Medienunternehmen mit mehreren kleineren Sparten. Am besten geeignet sind die Lösungen für Publisher, die große Asset-Bestände von mehr als 100.000 Medienobjekten (Artikel, Bilder, Videos etc.) zu verwalten haben.
