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Torry Pedersen: „Bewegtbilder werden auf Nachrichten-Websites gang und gäbe sein“

Wed, 2008-12-03 00:00 — WAN-IFRA

Article ID:
7698

IFRA Magazine: Was wird Ihrer Meinung nach im kommenden Jahr (2009) an Produkten oder Diensten für Nachrichten-Websites von größter Relevanz sein?

Torry Pedersen: Nachrichten zu bringen! Das Potenzial des Internets für zeitnahe, eingehende Multimedia-Berichterstattung vollständig zu nutzen und somit das wahre Potenzial eines Mediums ohne Einschränkungen im Hinblick auf Schlusszeiten, verfügbaren Platz und Eindimensionalität der Präsentation zu erschließen.

IFRA Magazine: Können Sie uns etwas darüber sagen, in welche Art von Diensten oder Produkten VG 2009 (Arbeitsaufwand oder Ressourcen) investieren wird?

T. Pedersen: Wir haben uns um die Internet-Fernsehrechte für die norwegische Fußball-Liga beworben – ein anspruchsvolles und vielversprechendes Geschäftsvorhaben. Darüber hinaus werden wir uns neben unseren kontinuierlichen Bemühungen um eine Verbesserung unseres redaktionellen Angebots verstärkt auf den Vertrieb von Anzeigen und Werbung und auf Werbeanalysen fokussieren.

IFRA Magazine: Die VG-Website bietet bereits TV und Video. Wird es in diesem Bereich weitere Aktivitäten geben und wie werden sie sich Ihrer Meinung nach in naher Zukunft entwickeln? Wo liegt der Hauptvorteil beim Einsatz von Video auf einer Zeitungswebsite?

T. Pedersen: Ja. Bewegtbilder werden auf Nachrichten-Websites gang und gäbe sein. Video wird die Barrieren zwischen Fernsehen und Internet weiter verringern.

Obgleich ich nicht glaube, dass unsere Art von Websites sich jemals zu reinen Video-Medien entwickeln werden – für Online-Zeitungen ist Video nur eine weitere Bildform – ist die Beherrschung von Video fundamental, wenn es darauf ankommt, im Kampf um die begrenzte Mediennutzungszeit des Publikums relevant zu bleiben.

IFRA Magazine: Schibsted verfügt über gewisse Erfahrung mit Suchmaschinen (Sesam). Auch wenn die Ergebnisse nicht unbedingt den Erwartungen entsprachen, wie relevant werden Suchaktivitäten und Aktivitäten mit Suchmaschinen wie Google und Yahoo in den nächsten Jahren sein?

T. Pedersen: Die Suche ist eine Art DNA des Internets. Folglich muss man im Hinblick auf diese Giganten – oder vielmehr im Hinblick auf diesen Giganten – eine Strategie haben!

IFRA Magazine: Wie nutzt bzw. integriert VG soziale Netzwerke?

T. Pedersen: Blogs, Video-Uploads, Diskussionsforen und andere Web 2.0-Features sind in die redaktionelle Themenaufbereitung integriert. Darüber hinaus betreiben wir eine Community, die 70 % aller norwegischen Teenager miteinander verbindet. Wir haben auch in geringem Umfang damit begonnen, unsere Produkte beispielsweise mit Hilfe von Facebook zu vermarkten. Dies ist erst der Anfang, aber wer weiß, in ein paar Jahren wird „FBO“ (Facebook Optimization) vielleicht ein ebenso großes Thema für uns sein wie „SEO“ (Search Engine Optimization).

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