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Glossar
Fri, 2009-11-20 10:26 — Charlotte Janis...
- Article ID:
- 10703
Inksaving
Häufig vorkommende Begriffe im Zusammenhang mit Druckfarbenoptimierung bzw. Inksaving.
Buntfarbenaddition siehe UCA
CIELAB
CIELAB bezeichnet ein dreidimensionales von der CIE entwickeltes Farbdiagramm/Farbmodell, in dem alle wahrnehmbaren Farben enthalten sind. Es dient der Darstellung von Farbräumen (z.B. RGB oder CMYK) und der exakten Bestimmung von Farborten. Dafür stehen die Koordinaten L*a*b* zur Verfügung: L* steht für die Helligkeit; sie geht von 0 = reines Schwarz bis 100 = reines Weiß. a* stellt die rot-grüne Achse dar; negative Werte sind grün, die positiven sind rot. b* stellt die gelb-blaue Achse dar; negative Werte sind blau, die positiven sind gelb. Damit kann jede Farbe exakt beschrieben werden. Der L*a*b*-Farbraum ist geräteunabhängig.
CMYK zu CMYK
CMYK zu CMYK-Konvertierung steht für die Re-Separierung von für den Druckprozess separierten Bilddaten für ein spezifisches Druckverfahren. Dabei werden die Daten mittels ICC-Profilen über einen neutralen Farbraum neu berechnet. DeviceLinks können Quell- und Zielfarbwerte direkt zuordnen und den Prozess der Neuberechnung auf diese Weise verkürzen.
DeviceLink-Profile
Die Einsatzzwecke für ICC-DeviceLinks reichen von der Proof-Erstellung über die Umrechnung zwischen verschiedenen Druckverfahren unter Beibehalten des Schwarzkanals bis zur Einsparung von Druckfarbe durch Neuberechnung des Farbaufbaus. DeviceLink-Profile sind spezielle ICC-Profile. Sie bieten die Möglichkeit der direkten Verknüpfung von Quell- und Zielfarbraum in einem Profil. Jeder Farbwert des Quellfarbraums wird direkt in einen Farbwert des Zielfarbraums konvertiert. Der Umweg über einen geräteunabhängigen Farbraum ist nicht erforderlich.
Druckfarbenoptimierung siehe Farboptimierung
Farbraumanpassung siehe Gamut Mapping
Farbkonvertierungsmethode siehe Rendering Intent
Farboptimierung
Druckfarbenoptimierung (Inksaving) ist ein Verfahren zur Neuberechnung des Farbaufbaus mit dem Ziel, den Druckfarbenverbrauch zu senken, ohne dass messtechnische oder visuelle Veränderungen des Farbeindrucks auftreten. Die Farboptimierung hat auch eine stabilisierende Wirkung auf den Druckprozess, indem sie die Graubalance verbessert und qualitätsmindernde Effekte durch Überfärbung (z.B. Abschmieren) reduziert werden.
Gamut Mapping
Gamut Mapping bezeichnet die Farbraumanpassung, also die Umrechnung eines Bildes von einem Farbraum in einen anderen. Bei der Umwandlung geht es darum, den Farbumfang einer Ausgangsdatei z. B. eines Bildes im Farbraum des Ausgabegeräts adäquat abzubilden. Welche Methode dabei angewendet wird, wird mit dem sog. Rendering Intent bestimmt.
GCR
Unbuntaufbau (GCR) reduziert die Grauanteile der Buntfarben und ersetzt diese durch eine geringere Menge an Schwarzfarbe, die dem Grauwert entspricht. Dabei verändert sich die Farbwirkung nicht.
Inksaving siehe Farboptimierung
Rendering Intents
Der Rendering Intent (RI) bezeichnet die Farbkonvertierungsmethode im Farbmanagementsystem. Vier verschiedene Rendering Intents wurden vom ICC (International Color Consortium) festgelegt: wahrnehmungsorientiert, relativ farbmetrisch, absolut farbmetrisch und sättigungserhaltend. Welcher Rendering Intent der passende ist, hängt vom Verwendungszweck ab. Für die Reproduktion von RGB-Bildern in einem kleineren CMYK-Farbraum (z.B. für den Offsetdruck) empfiehlt sich der wahrnehmungsorientierte RI.
UCA
Buntfarbenaddition oder Unterfarbenzugabe (UCA) wird eingesetzt, um die Schwarz-Dichte durch Hinzufügung von Buntfarben zu erhöhen, damit ein gewünschter L*-Wert erreicht werden kann.
UCR
Unterfarbenreduzierung (UCR) bedeutet, dass in dunklen und eher neutralen Bildbereichen die Grauanteile der Buntfarben reduziert und durch Schwarz ausgeglichen werden.
Unterfarbenreduzierung siehe UCR
Unterfarbenzugabe siehe UCA
